THESSALIEN

Die Region Thessalien (griechisch Θεσσαλία, Thessalía) liegt südlich der Region Makedonien und nördlich der Region Mittelgriechenland. Im Westen grenzt sie an die Region Epirus (neugriech. Ipiros).

 

In Thessalien ist der Anteil ebenen Landes erheblich höher als anderswo in Griechenland; Thessalien führt daher den Namen O Kambos (die Ebene). Die Wirtschaft der reichen Region basiert in erster Linie auf der Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte. Wichtigste Erzeugnisse sind dabei Getreide und Baumwolle. Dem Weinbau wurden dabei nur Randlagen der Ebenen zugeteilt. Das Klima in Thessalien ist vergleichsweise feucht; dies leistet der Bildung von Pilzkrankheiten an den Reben Vorschub.

 

Thessalien verfügt über drei OPAP-Weine:

 

Anhialos im Regionalbezirk Magnisia wurde nach der Küstenstadt Nea Anchialos benannt, die unweit der Stadt Volos liegt. Unter dieser Bezeichnung darf lediglich ein Weißwein aus den Rebsorten Roditis und Savatiano hergestellt werden. Die maximal zugelassenen Erträge liegen mit 84 Hektoliter/Hektar deutlich zu hoch. Daher meiden führende Hersteller diese Herkunftsbezeichnung. Von den insgesamt 449 Hektar Rebfläche deS Regionalbezirks Magnisia entfallen daher lediglich 15 auf das Weinbaugebiet Anhialos. Den Winzern fehlt jedoch bislang eine geographisch schärfer umrissene Definition eines Landweins dieser Gegend. Bislang dürfen sie lediglich die regionale Bezeichnung Thessalien benutzen.

 

Mit dem Anbaugebiet Rapsani verfügt der Regionalbezirk Larisa über den bekanntesten OPAP-Wein der Region. Die Reben wachsen bis auf eine Höhe von 700 Metern an den unteren Hängen des Olymp. Durch die privilegierte Lage am Sitz der griechischen Götter wurde Rapsani immer wieder mit dem Nektar, dem Trank der Götter, in Verbindung gebracht. Der Rotwein von Rapsani besteht aus gleichen Teilen aus den Rebsorten Krassato, Stavroto und Xinomavro. Die Flächen liegen dabei in den Gemeinden Krania, Pyrgetos, Abelakia sowie der namensgebenden Rapsani. Da Dimitris Katsaros des Weinguts Katsaros Estate die Bestimmungen als zu einschränkend empfand, ließ er den Ort Krania aus dem Regelwerk von Rapsani herauslösen und ließ den Landwein Krania definieren, für den Chardonnay, Cabernet Sauvignon und Merlot zugelassen sind.

 

Um Tyrnavos liegt ein großes Anbaugebiet, das jedoch meist Massenweine oder Grundprodukte für den Tsipouro liefert. Wichtigste Rebsorten sind Muscat de Hambourg sowie Roditis. Wenn jedoch ein Winzer den Namen Tyrnavos auf dem Weinetikett benutzen will, muss der trocken ausgebaute Weißwein aus Roditis und Batiki und der trockene Rotwein mehrheitlich aus Cabernet Sauvignon bestehen.

 

Im Regionalbezirk Trikala gibt es einen gewerblichen Weinbau nur in sehr bescheidenem Umfang, obwohl der Anbau von Reben in der Nähe von Meteora Tradition hat. Karditsa wiederum verfügt mit dem Messenikola über einen Rotwein der Kategorie OPAP. Das Weinbaugebiet reicht dabei bis an den 800 Meter hoch gelegenen Plastiras-Stausee heran.

 


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2013

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